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Holcim treibt die Rekultivierung in den Ölschieferbrüchen massiv voran

20. Juli 2009


Dotternhausen, 20.07.09. Die Holcim (Süddeutschland) GmbH hält ihr Versprechen gegenüber den Gemeinden Dotternhausen, Dormettingen und Dautmergen und hat umfangreiche Maßnahmen für eine schnelle Rekultivierung der Abbauflächen in den Ölschieferbrüchen eingeleitet. Innerhalb kürzester Zeit wurden für einen Zeitraum von drei Monaten 13 Mitarbeiter für die Rekultivierung befristet eingestellt sowie ein Maschinen-Fuhrpark gemietet. Damit kann Holcim Süddeutschland die Rekultivierung noch schneller realisieren als bisher geplant.





Seit Anfang Juni ist die große Rekultivierungsaktion für den alten sowie den neuen Schieferbruch trotz widriger Witterungsverhältnisse erfolgreich angelaufen. Im Schieferbruch bei Dotternhausen, in dem nicht mehr abgebaut wird, wird auf circa 3,5 Hektar neue Ackerfläche entstehen. Auf rund einem Hektar alter Rekultivierungsfläche wird der Boden aufgearbeitet, das heißt ausgetauscht. Da die Qualität der bereits bestehenden Ackerfläche in diesem Gelände nicht den heutigen Qualitätsanforderungen der Holcim Süddeutschland entspricht, wird hier der Boden aufgearbeitet, um dann noch besseres Ackerland zu erhalten.

Unabhängig von dieser Maßnahme konnten für die Auffüllung des Schieferbruchs von Januar bis Ende Juni bereits 160.000 Tonnen unbelasteter Erdaushub eingebaut werden, was weit über den gesteckten Zielen liegt. Für Juli und August sind weitere 90.000 Tonnen Erdaushub von einer Großbaustelle vorgesehen.

Im neuen Ölschieferbruch, der auf den Gemarkungen der Gemeinden Dormettingen und Dautmergen liegt und in dem derzeit für die Zementherstellung Ölschiefer abgebaut wird, werden innerhalb der nächsten Monate circa 11 Hektar der Fläche rekultiviert. Dies entspricht etwas mehr als der Hälfte der derzeit offenen Fläche. Hierzu müssen bis zu 300.000 Tonnen Material bewegt werden. Auf etwa 9,5 Hektar wird landwirtschaftliche Nutzfläche entstehen. Der gewonnene und zwischengelagerte Abraum wird professionell eingebaut, anschließend wird eine circa 40 Zentimeter starke Humusschicht aufgebracht.

So wird nach rund fünf Jahren Zwischenbewirtschaftung hochwertiges Ackerland zur Verfügung stehen. Die restlichen 1,5 Hektar sind als ökologisch wertvolle Sukzessionsfläche geplant. Das heißt, in diesem Gebiet schafft man die Voraussetzungen für die Entstehung unterschiedlichster, hochwertiger Biotope und überlässt der Natur die Eroberung des Lebensraumes. Auf diese Weise nutzt die Natur die gegebenen Ressourcen optimal aus und schafft so ein ausgewogenes Verhältnis von Pflanzen- und Tiergesellschaften.



Weitere Informationen:
Holcim (Süddeutschland) GmbH
Elke Groeger
Leiterin Kommunikation
72359 Dotternhausen
Telefon 07427/79-228
Telefax 07427/79-486