LafargeHolcim Foundation

 

Engagement für weltweite Nachhaltigkeit

Als weltweit führender Anbieter von Baumaterialien ist sich LafargeHolcim seiner Verantwortung für die Zukunft unseres Planeten und der Gesellschaft bewusst.

Daher produziert LafargeHolcim in rund 90 Ländern, in denen das Unternehmen vertreten ist, Baustoffe so nachhaltig wie möglich. Die LafargeHolcim engagiert sich schon seit vielen Jahren für den nachhaltigen Einsatz ihrer Produkte.

Um nachhaltiges Bauen noch entschiedener zu fördern, gründete LafargeHolcim 2003 die LafargeHolcim Foundation for Sustainable Construction.

Die Stiftung wird zwar von LafargeHolcim finanziert, arbeitet jedoch unabhängig von den wirtschaftlichen Interessen der Gruppe.


Mehr Bewusstsein und Qualität

Die LafargeHolcim Foundation möchte das Bewusstsein der Branche und der Bevölkerung für die Bedeutung des nachhaltigen Bauens schärfen. Sie setzt sich daher weltweit für die Vernetzung von Wissen ein und fördert Denkweisen, die Nachhaltigkeit nicht nur als enorme technische Herausforderung sehen, sondern auch als einen Aspekt herausragender Architektur betrachten, der zu mehr Lebensqualität beiträgt.




 

“Target issues”: Beurteilung von Nachhaltigkeit

Der Begriff “Nachhaltigkeit” ist zwar heute in aller Munde, wird aber meist unterschiedlich interpretiert. Um präzise und transparente Kriterien für nachhaltiges Bauen aufzustellen, hat die LafargeHolcim Foundation zusammen mit ihren renommierten Partnern aus der Wissenschaft fünf “Target issues” definiert. Nachhaltigkeit wird hier als ganzheitliches Konzept verstanden:

Innovation und Übertragbarkeit
Das Projekt muss eine echte Innovation im Vergleich zu konventionellen Methoden darstellen. Außergewöhnliche und zukunftsweisende Ansätze müssen – unabhängig von ihrer Größenordnung – auf eine Reihe anderer Einsatzfelder übertragbar sein.

Ethische Standards und soziale Gerechtigkeit
Das Projekt muss die höchsten ethischen Standards erfüllen und soziale Gerechtigkeit auf allen Baustufen fördern, von der Planung über die Erstellung bis hin zu den Langzeitwirkungen auf das Gemeinschaftsgefüge. Angesichts ethischer und sozialer Verantwortlichkeiten muss das Projekt eine zukunftsweisende Lösung aufzeigen.

Ökologische Qualität und effiziente Rohstoffverwendung
Der bewusste Einsatz von und sinnvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen muss während des gesamten Projektlebenszyklus gewährleistet sein, auch bei der Durchführung von Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen. Langfristige ökologische Überlegungen bezüglich Material- und Energiekreisläufen müssen wesentliche Bestandteile der Gesamtkonzeption eines Bauwerks sein.

Wirtschaftliche Leistung und Kompatibilität
Das Projekt muss nachweislich ökonomisch durchführbar sein und bei der Beschaffung finanzieller Mittel innovative Wege gehen. Bei der Finanzierung muss die Wirtschaftlichkeit der Mittel im Vordergrund stehen; außerdem muss sie den Anforderungen und Beschränkungen angepasst sein, die im Verlauf des Gebäudelebenszyklus zu erwarten sind.

Kontextuelle und ästhetische Bedeutung
Unter Berücksichtigung des kulturellen und physischen Kontexts muss das Projekt einen hohen architektonischen Qualitätsanspruch erfüllen. Raum und Form sind von größter Bedeutung; gleichzeitig muss das Bauwerk einen anhaltenden ästhetischen Einfluss auf seine Umgebung ausüben.


Anerkennung für zukunftsgerichtete Projekte

Mit den International LafargeHolcim Awards werden auf regionaler und globaler Ebene innovative Projekte und zukunftsorientierte Konzepte ausgezeichnet.

Der Wettbewerb will Architekten, Planer, Ingenieure und Projektleiter anregen, über konventionelle Vorstellungen von nachhaltigem Bauen hinaus in ihrer Arbeit sowohl wirtschaftliche als auch soziale und umweltbezogene Aspekte zu berücksichtigen. Für den Wettbewerb können Projekte und Konzepte aus den Bereichen Architektur, Landschaftsbau, Städtebau, Bauingenieurwesen, Maschinenbau und weiteren, verbundenen Fachgebieten eingereicht werden.


Regionaler und globaler Wettbewerb

Ein Wettbewerbszyklus erstreckt sich, von der Ankündigung bis zum Abschluss, über jeweils drei Jahre. In jedem Zyklus werden Preisgelder von insgesamt zwei Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt. Der Wettbewerb findet auf regionaler und auf globaler Ebene statt: Im ersten Schritt werden die besten Konzepte und Projekte für die folgenden Regionen ausgewählt: Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Afrika/Mittlerer Osten und Asien/Pazifik. Die 15 Projekte, die in den genannten Regionen mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet wurden, qualifizieren sich für den globalen LafargeHolcim Awards Wettbewerb.

Alle mit einem Preis ausgezeichneten Projekte und die für die regionalen LafargeHolcim Awards eingereichten Konzepte sind berechtigt, am Wettbewerb um die globalen LafargeHolcim Innovationspreise teilzunehmen. Die regionalen Beiträge werden von einer unabhängigen Jury in der jeweiligen Region bewertet. Aus den Finalisten wählt dann eine globale Jury die weltweit besten Beiträge aus. Die Jury-Mitglieder sind, neben Akademikern der Partner-Universitäten, angesehene Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

 

 

Sabine Schädle
Koordinatorin LafargeHolcim Foundation

E-Mail: sabine.schaedle@lafargeholcim.com
Telefon: +49 (0)7427 79 228