Steine in der Stadt

 

Netzwerk Steine in der Stadt

 

 

 

 

 

 

 

Als Teil des bundesweiten Netzwerkes "STEINE IN DER STADT" organisierte das Werkforum der Holcim (Süddeutschland) GmbH jedes Jahr Führungen zum Thema Erdgeschichte, Bausteine und Architektur in Balingen. Das Netzwerk "STEINE IN DER STADT" existiert bereits seit 2006 und kann derzeit über 100 Mitglieder verzeichnen. Zahlreiche Entdeckungsrouten in Architektur und Stadtgeschichte sind Ausdruck der erfolgreichen Arbeit in den letzten Jahren.

Nächster Termin: Sonntag, 20. Mai um 13 Uhr

Nähere Informationen finden Sie hier:

 

 

 

 

 

 


Norbert Wannenmacher, Geologe, Fossilienkenner und Mitarbeiter im Museumsdienst des Werkforums in Dotternhausen, begibt sich auf eine Spurensuche der besonderen Art. Es geht um die Welt der Bausteine in Balingen. Aufschlüsse am Straßenanschnitt, freigespülte Schichtflächen mit Fossilien im Bachbett der Eyach, Mauerwerke an Kirchen und Friedhöfen…überall in der Stadt begegnet dem aufmerksamen Beobachter die interessante Geschichte der Bausteine. Nahe des Naturfreundehauses, dem Ausgangspunkt der Exkursion, gibt es Aufschlüsse im 200 Millionen Jahre alten Angulatensandstein zu bestaunen. Gebäude und Mauern der Stadt bestehen aus diesen Gesteinen, aber auch aus Stubensandstein, Kalktuffstein, aus Sandsteinen des Lettenkeupers.

 

 

 

 

 

 


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren nicht nur Wissenswertes zur Geologie, sie wandeln auch auf den Spuren wichtiger historischer Persönlichkeiten, wie Goethe, Quenstedt, Fraas und Engel und erfahren Interessantes über Rohstoffnutzung und die Balinger Flussgeschichte. Wer sich mit Geologie und Bausteinen beschäftigt, kommt natürlich auch auf  Beton als „künstlichen, flüssigen“ Stein zu sprechen - er hat im Raum Balingen eine lange Erfolgsgeschichte. Beton steckt praktisch überall und jeder nutzt ihn: in Straßen, Brücken, Gebäuden, Tunneln und Rohrleitungen. Er wird aus regionalen Rohstoffen gewonnen, wie dem Kalkstein vom Plettenberg.

Zum Ausklang der lehrreichen Tour steht ein Besuch der erdgeschichtlichen Abteilung in der Zehntscheuer auf dem Programm.