Archiv Sonderausstellungen und Vorträge
Wildbienen gehen nicht ins Hotel
die faszinierende Insektenwelt im Naturgarten
Dienstag, 9. Juni 2026 um 18:30 Uhr - Eintritt frei
Vortrag von Peter Faber, Gärtnermeister
Vorstandssprecher NABU Balingen
Seit das Thema Insektenschwund in aller Munde ist, hat v. a. eine Artengruppe besondere Aufmerksamkeit gefunden: die Wildbienen. Von den annähernd 600 Arten, die bei uns in Mitteleuropa vorkommen, können einige auch im heimischen Garten beobachtet und gefördert werden. Obgleich dies meist nicht die gefährdeten Arten sind, kann man durch Aufhängen von Nistgelegenheiten besonders Kindern die faszinierenden Lebensgewohnheiten dieser Insekten näherbringen. Wo Geld zu verdienen ist, entwickelt sich schnell eine Industrie, die sogenannte „Bienen- oder Insektenhotels“ anbietet. Leider wurden Ratschläge von Fachleuten missachtet und die Mehrheit der fast überall angebotenen Nisthilfen ist weitgehend unbrauchbar. Peter Faber von der NABU Gruppe Balingen hat langjährige Erfahrungen mit eigenen Nisthilfen gesammelt und erklärt anhand einer Vielzahl eigener Fotobeispiele, welche Fehler man vermeiden sollte. Neben einigen Wildbienenarten stellt er auch andere Insekten und weitere Tiere am und im Insektenhaus vor und gibt als Gärtnermeister Tipps für mehr Insektenvielfalt im Garten.
Eiszeit-Safari / Eine Reise in die letzte Eiszeit
Freitag, 29. Mai 2026 um 18 Uhr - Eintritt frei
Vortrag von Professor Dr. Wilfried Rosendahl
Geowissenschaftler und Generaldirektor
der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
In seinem reich bebilderten Vortrag klärt Professor Rosendahl viele spannende Fragen: Was sind Eiszeiten, wann gab es sie und mit welchen modernen Methoden können die Archive dieser Zeit erforscht werden? Wie sah die Landschaft und Umwelt im "Eiszeitreiseland" Deutschland während der Eiszeit aus? Was wissen wir über das Alltagsleben der Menschen und die außergewöhnliche und reiche Tierwelt? Dabei stellen sich die typischen Reisefragen: Wo gibt es die passende Unterkunft? Wie sieht es mit Einkaufen, Kochen und Essen aus? Welche Unterhaltungsprogramme gibt es? Welche Sprache und Währung sind passend? Welche Reisezeit ist für Vegetarier gut? Welche Tiere treffe ich und wie leben diese? Wilfried Rosendahl ist Bioarchäologe, Geowissenschaftler, Hochschullehrer und Kulturmanager. Seit 2001 ist er Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim.
Mineralien und Schmetterlinge aus
baden-württembergischen Gewinnungsbetrieben
Vortrag im Werkforum am Dienstag, 24. März 2026 um 19:00 Uhr
Renaturierte Steinbrüche, Kiesgruben und Baggerseen sind in intensiv genutzten Landschaften wertvolle Oasen der Artenvielfalt. Sie bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten Rückzugsräume und fungieren als wichtige Trittsteine im landesweiten Biotopverbund. Gregor Markl hat seit 1999 den Lehrstuhl für Petrologie und Mineralische Rohstoffe an der Universität Tübingen inne. Er beschäftigt sich mit magmatischen Prozessen, der Genese von Erzlagerstätten und - seit einigen Jahren - auch mit der Ökologie von Schmetterlingen. In seinem reich bebilderten Vortrag wird er in höchst ästhetischen Fotos Mineralien und Schmetterlinge vorstellen, die in baden-württembergischen Abbaubetrieben vorkommen und wird erläutern, warum Abbaubetriebe für manche Arten von Tieren regelrechte Oasen sind. Sie sind herzlich eingeladen - der Eintritt ist frei.
Glanzstücke aus der Fossiliensammlung
Uwe Fidder
Ausstellungseröffnung am 8. Oktober 2025 um 18:30 Uhr
In unserer Sonderausstellungsreihe „Fossiliensammler stellen sich vor“ werden besondere Fundstücke aus Sammlungen und erdgeschichtlich Interessantes aus der Region präsentiert. Uwe Fidder aus Reutlingen sammelt seit 35 Jahren mit großer Begeisterung Fossilien. Er entwickelte im Laufe der Jahre seine eigene Präparationstechnik. Sein Hobby ist inzwischen längst zur Passion geworden. Schwerpunkt seiner Sammlung sind Ammoniten aus dem Unteren Jura der Region. Die Ausstellung zeigt erstmals einige ausgewählte fossile "Masterpieces" der Sammlung Fidder.
«Remote Sensations – WAS SATELLITEN SEHEN»
by Michael Engel
Sonderausstellung Mai 2025
Die Welt ist schön – manchmal besonders von oben! Und hin und wieder vermitteln uns Satellitenbilder ein völlig neues, bisher unbekanntes Bild unseres Planeten und helfen uns ihn besser zu verstehen.
Es ist nicht nur wissenschaftliche Neugier, die den Coburger Michael Engel zur Arbeit in der Fernerkundung motiviert. Manchmal ist es auch die Schönheit des Erdsystems selbst, die ihn in Staunen versetzt.
Mit einer Auswahl an faszinierenden Satellitenaufnahmen möchte Michael Engel sein Betätigungsfeld der Allgemeinheit näherbringen und hofft, dass sich beim Besuch der Ausstellung zudem die Erkenntnis durchsetzt: «Die Welt ist schön!»
Lust auf eigenen Honig?
Imkerkurs für Neueinsteiger im Holcim Werkforum
Auftaktveranstaltung am Samstag, 22. März 2025 um 14 Uhr
Eigene Bienen zu halten ist gelebter Umweltschutz, eine intensive Naturerfahrung und ein außergewöhnliches Hobby, das den Imker zudem mit der Ernte des Honigs belohnt. Im Werkforum wird erstmals ein Imkerkurs für Neueinsteiger angeboten. Eine spannende Einführung gibt es bei der Auftaktveranstaltung am Samstag, 22. März um 14 Uhr, zu der alle herzlich willkommen sind. Die Biologin und renommierte Bienenexpertin Dr. Pia Aumeier gibt Tipps für den Einstieg in die Hobbyimkerei, Einblicke in ein lebendes Bienenvolk vor Ort, aber auch Infos zum Schutz anderer heimischer Insekten.
Die Ambivalenz der Künstlichen Intelligenz:
Zwischen Faszination und Bedenken
Vortrag im Werkforum zum Thema KI
Dienstag, 03. September 2024 um 18.30 Uhr im Holcim Werkforum
KI-Tools sind in aller Munde. Die Firma „OpenAI“ hat mit ChatGPT innerhalb von 12 Monaten die technologische Welt entscheidend verändert. Alle Bereiche des digitalen Lebens und der Bildung werden nun von diesen Veränderungen überrollt, umso wichtiger ist es, diese Systeme zu verstehen und auch kritisch zu hinterfragen. Der Vortrag soll eine Einführung in das Thema geben und den aktuellen Stand der Technik aufzeigen. Anschließend wollen wir gemeinsam über die Chancen und Risiken der neuen Revolution der Künstlichen Intelligenz diskutieren.
Christian Stumfol ist Lehrer an der Realschule Balingen und medienpädagogischer Berater am Kreismedienzentrum Zollernalbkreis. Im vergangenen Jahren war er an vielen Schulen und Seminaren in Baden-Württemberg unterwegs, um über neue Entwicklungen im Zusammenhang von KI und Bildung zu informieren und über anstehende Veränderungen zu diskutieren.
Der Nusplinger Plattenkalk und seine Fossilien
Ausstellung im Werkforum: 14.05.2024 bis 08.09.2024
Die Ortschaften Egesheim und Nusplingen sind weithin bekannt durch ihre fossilreichen hellen Plattenkalke. In der Jurazeit befand sich vor ca. 150 Millionen Jahren eine tropische Lagune in der Gegend. Dort tummelten sich Fische, Meereskrokodile, Flugsaurier, Haie, Tintenfische, Krebse etc. und die bekannten rochenähnlichen «Meerengel». Die Ausstellung wurde von Dr. Günter Schweigert, Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart, kuratiert und gibt einen Einblick in die faszinierende Lebewelt der Lagune und mehrere Jahrzehnte Grabungsarbeiten auf dem Westerberg.
Ausstellung
Der Zollernalbkreis in 50 Objekten
Vom 1. März bis 28. April 2024 im Werkforum
… ist eine Jubiläumsschau des Landkreises und eine einzigartige Zusammenstellung von Objekten, die mosaikhaft Aspekte der Geschichte, Kultur und Gegenwart des Zollernalbkreises erzählen. Jedes einzelne der 50 Ausstellungsobjekte ist von Privatpersonen, Vereinen, Firmen, Städten und Gemeinden des Zollernalbkreises zur Verfügung gestellt worden. Dabei sind die Objekte mehr als Gegenstände, sie sind lebendige Teile unserer Gegenwart und haben jeweils spannende Geschichten über die verschiedenen Facetten des Landkreises zu erzählen: Von der bedeutenden Rolle der Textilwirtschaft über Theater und Kultureinrichtungen bis hin zu Innovationen. Die Ausstellung war zwei Monate im Werkforum zu sehen und tourt nun weiter durch den Zollernalbkreis. Weitere Informationen unter: www.zak50.de
Kohle - Öl - Torf
Zur Geschichte der Nutzung Fossiler Energieträger
Mittwoch, 18. Oktober 2023
Wir stehen heute an der Schwelle zu einer Neuausrichtung der Energieversorgung. Aus historischer Sicht war der Einsatz von Kohle, Erdöl und Torf jedoch der entscheidende Motor für die Industrialisierung und hat in grundlegender Weise das Aussehen unserer heutigen Welt geprägt. In fünf Kurzbeiträgen beleuchten die Referenten und Referentinnen verschiedene Perspektiven, die mit der historischen Erschließung und Nutzung fossiler Energieträger in Zusammenhang stehen. Dabei werden die Motivationen und Leistungen, aber auch die Visionen vergangener Jahrhunderte aufgezeigt, die so besser zu verstehen und zu würdigen sind.
Prof. Dr. Werner Konold: Einführung
Dr. Wolfgang Werner: Über den Steinkohlenbergbau im Mittlerer Schwarzwald und die heute noch erhaltenen Bergbauspuren
Dr. Annette Schmid-Röhl: Der süddeutsche Posidonienschiefer. Fossilienlagerstätte, Rohstoff und Klimaarchiv
Dr. R. Johanna Regnath: Nur Pleiten, Pech und Pannen? Historischer Kohlebergbau in Württemberg und Hohenzollern
Dr. Michael Hauck: Pechelbronn. 500 Jahre Erdölgeschichte im nördlichen Elsass
Prof. Dr. Werner Konold: „... das ausgetorfte Lager bedeutet praktisch für die Torfwirtschaft einen dauerhaften Verlust ...“. Zur Geschichte des Torfabbaus in Oberschwaben
Sonderausstellung: Fossile Schätze aus dem Steinlachtal
Sammlerausstellung im Werkforum 06.03.2020 bis 20.01.2022
Der Sammler und Präparator Elmar Scherer
In unserer Sonderausstellungsreihe „Fossiliensammler stellen sich vor“ werden besondere Fundstücke aus Sammlungen und erdgeschichtlich Interessantes aus der Region präsentiert. Elmar Scherer ist ein begeisterter Sammler und herausragender Präparator, der sich besonders für Ammoniten interessiert. Seine Präparationstechnik konnte er im Laufe der Jahre zu höchster Präzision entwickeln.
Die Ausstellung der Fossiliensammlung von Elmar Scherer aus Talheim zeigt besondere Funde aus dem Braunen Jura des Steinlachtales – sie wurde von Norbert Wannenmacher konzipiert.
Thyssenkrupp Testturm Rottweil – Paläontologie trifft Betonbau
Ausstellung im Werkforum: 07.11.2019 - 16.02.2020
Fossilien und Gesteine aus der Sammlung von
Norbert Wannenmacher
Der thyssenkrupp Testturm Rottweil ist ein einzigartiges Wahrzeichen in der Region. Gebaut aus Portlandkompositzement Optimo 4 aus Dotternhausen, der aus Juragesteinen (180 bzw. 155 Millionen Jahre alt) der unmittelbaren Umgebung hergestellt wurde, fußt der Turm auf den geologischen Schichten des Lettenkeupers aus der Triaszeit (238 Millionen Jahre). In der Ausstellung verbinden sich Baugeschichte und Erdgeschichte, denn Baustellen sind faszinierende Fenster in die Erdgeschichte.
Eröffnungsvorträge zur Ausstellung am
7. November 2019:
Vom Land zum Meer – der Lettenkeuper von Rottweil
Norbert Wannenmacher, Geologe und Fossiliensammler (Tanheim)
Bauwerk der Rekorde – Aufzugstestturm thyssenkrupp in Rottweil
Horst Erler, Projektmanager, Holcim (Süddeutschland) GmbH
Bohnenzahn und Hexengold – fossile Schätze aus dem Muschelkalk
Ausstellung im Werkforum: 12.03. - 30.05.2019
Fossilien und Gesteine aus den Sammlungen von
Gerald Stappenbeck und Norbert Wannenmacher
Die Gesteine und Fossilien aus dem Muschelkalk belegen eine wechselvolle Ablagerungsgeschichte mit Meeresspiegelschwankungen, Sturmereignissen und Salzentstehung. Die Ausstellung zeigt Funde und geologische Besonderheiten aus den klassischen Aufschlüssen der Regionen Freudenstadt, Rottweil und Haigerloch.
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung am
12. März 2019:
„Exkursionen in den Muschelkalk“
Norbert Wannenmacher (Tanheim)
Fossilien aus der "versteinerten Lagune"
des Monte Bolca
Ausstellung im Werkforum: 12.09. - 02.12.2018
Funde aus der Sammlung Dr. Joachim Hock (Bodelshausen)
Die Lagune von Bolca war vor ca. 50 Millionen Jahren ein subtropisches Meeresgebiet mit einzelnen Korallenriffen, Lagunen und Flusseinmündungen. Insbesondere die fossile Fischfauna ist unglaublich artenreich und beeindruckt durch ihre einzigartige Farbigkeit: Auf meist hellem Gestein, zeigen sich die teils bizarren Fischgestalten in perfekter Erhaltung und in oft leuchtenden braunen, ockertonigen, rotbraunen oder zinnoberroten Farben.
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung am
18. September 2018:
"Monte Bolca - bei den Fischern der versteinerten Lagune"
Dr. h.c. Helmut Tischlinger (Stammham)
Fossile Fische aus dem Ölschiefer
Ausstellung im Werkforum: 21.02. - 15.04.2018
Funde des Fossiliensammlers Kai Schubert (Epfendorf)
Haie, Schmelzschuppenfische, echte Knochenfische und sogar Quastenflosser lebten vor 180 Millionen Jahren im Jurameer in unserer Region. In dieser Zeit vollzogen sich entscheidende Veränderungen in der Entwicklungsgeschichte der Fische. Die kleine Sonderausstellung zeigt die wichtigsten Fischgattungen des Jurameeres vor 180 Millionen Jahren, erläutert deren Lebensweise und gibt interessante Einblicke in Art und Umfang der Präparationsmethoden.
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung am 21. Februar 2018:
"Alte Fische in neuem Licht"
Prof. Dr. Detlev Thies (Universität Hannover)
PatenteNatur NaturPatente – Was Bionik
der Umwelt bringt ©
Ausstellung im Werkforum: 12.07. - 02.10.2017
Eine Wanderausstellung des Ministeriums für Umwelt,
Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Die Natur als Ideengeber: Was können wir von der Natur lernen, um neue effiziente Techniken zu entwickeln? Geht Beweglichkeit ohne Gelenke und kann die Natur Vorbild sein für stabile und nachhaltige Schalen und Leichtbaukonstruktionen? Welche Innovationen stecken in der Paradiesvogelblüte, dem Seeigelskelett oder in unserer Knochenstruktur und wie können diese auf natürliche Konstruktionen in Architektur und Technik übertragen werden.
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung am
12. Juli 2017:
"Bionik - Was Technik und Architektur von
3,8 Milliarden Jahren biologischer Evolution lernen können"
Prof. Dr. Thomas Speck (Universität Freiburg)
SCHÄTZE AUS KALKSTEIN, SILBER UND GRAPHIT -
Original und gezeichnet von Horst Kuschel
Ausstellung im Werkforum: 21.02. - 09.04.2017
Horst Kuschel ist begeisterter Fossiliensammler und Künstler. Er zeichnet Fossilien detailgetreu, fertigt Collagen und Karikaturen. In seinen Zeichnungen widmet sich der Göppinger Sammler nicht unbedingt den „perfekten“ Fossilien. Kuschel mag es, Objekte mit Unregelmäßigkeiten aufs Papier zu bringen, denn oftmals kommen Besonderheiten, wie eine Asymmetrie oder ein Bruch, erst in der Zeichnung so richtig zur Geltung. Den Kalksteinbruch auf dem Plettenberg besucht er schon seit vielen Jahren. Die Ausstellung zeigt Fossilien aus dem Steinbruch im Original zusammen mit der Zeichnung.
Paläontologischer Vortrag zur Sonderausstellung am 2. März 2017:
"Der Plettenberg: Ein Fenster in den Weißjura Süddeutschlands"
Herbert Jantschke (Mössingen)
Die Würzburger Lügensteine und der Fall Dr. Beringer
Ausstellung im Werkforum: 07.04. - 10.07.2016
Die Geschehnisse um Dr. Johann Bartholomäus Adam Beringer sind einer der berühmtesten Fossilfälschungsfälle weltweit. Immer noch spinnen sich zahlreiche Legenden um die kuriosen „lying stones“ und sorgen bis heute international für Aufsehen. Wir zeigen eine Wanderausstellung zum Thema Würzburger Lügensteine, die von Dr. Petra Hubmann (Verein Beringers Lügensteine e. V.) konzipiert wurde. Sie informiert ausführlich mit Texten und anschaulichen Abbildungen, Originaldokumenten und Nachbildungen der faszinierenden Lügensteine.
Vortrag zur Sonderausstellung am 7. April 2016:
"Die Würzburger Lügensteine anno 1726 - die berühmteste Fossilfälschungsaffäre der Wissenschaftsgeschichte"
Dr. Birgit Niebuhr (Senckenberg Naturhistorische Sammlung, Dresden)
Die Fossiliensammlung von Fanzutti - Besonderheiten aus 40 Jahren Sammelleidenschaft
Ausstellung im Werkforum: 17.02. - 04.04.2016
Fossilfunde aus der Sammlung von Federico Fanzutti (Thanheim)
Federico Fanzutti sammelt seit 40 Jahren intensiv Fossilien und im Laufe der Jahre entstand so eine weithin beachtete und auch in Fachkreisen anerkannte Sammlung von Jurafossilien. Schwerpunkte der Sammlung bilden die Arietenkalke und die Amaltheenschichten des Schwarzen Jura, der Macrocephalen-Oolith des Braunen Jura und die Schichten des mittleren Weißen Jura von Böttingen. Norbert Wannenmacher stellt Sammler und Sammlung vor und gibt interessante geologische und paläontologische Einblicke in die Region Zollernalb.
Vortrag zur Eröffnung der Sonderausstellung am 24. Februar 2016:
"Sammlerparadies Zollernalb - Fossilien und Fundstellen im Spiegel der Forschung"
24. Februar 2016, Norbert Wannenmacher
Rock Fossils - JA, ES IST LIEBE!
Ausstellung im Werkforum: 19.07. - 31.10.2015
Das Geheimnis um die Liebelei zwischen Paläontologie und Rockmusik - eine Ausstellung von 10 Tons, Rune Fjord Studio, Jesper Milán, Geomuseum Faxe, Mats E. Eriksson und Achim G. Reisdorf
Rock Musik und Paläontologie vereint – Forscher, Künstler und Ausstellungsmacher begleiten dieses Projekt von Anfang an mit großer Begeisterung und viel Engagement, denn es verbindet auf einzigartige Weise Wissenschaft mit Kunst, genauer die Paläontologie mit der Rockmusik – so etwas gab es noch nie! Die Ausstellung „Rock Fossils“ zeigt auf lebendige Art und Weise Rock- und Erdgeschichte. Was ist so besonders? Paläontologen benennen ihre neu entdeckten, Millionen Jahre alten Versteinerungen nach Rockstars – sei es, weil das Fossil sie an ein Idol ihrer Jugend erinnert, sie bei der Entdeckung gerade ein bestimmten Song hörten oder aus irgend einem anderen Grund. Wie Fotos zeigen, gibt es auch zwischen Headbangern und versteinerten Seelilien Ähnlichkeiten.
Vorträge zur Ausstellung am 18. Juli 2015:
"Rock Fossils - Ja, es ist Liebe!"
Achim Reisdorf (Universität Basel)
"Heavy Metal Fossils - a novel yet unconventional mode of scientific outreach"
Prof. Mats E. Eriksson (Universität Lund, Schweden)
am 27. Oktober 2015:
"Arten und Unarten - wie Lebewesen zu ihren wissenschaftlichen Namen kommen"
Dr. Michael Hautmann (Paläontologisches Institut und Museum der Universität Zürich)
Geologische Besonderheiten rund um den Kornbühl
Ausstellung im Werkforum: 08.01. - 22.03.2015
Funde aus der Sammlung von Helmut Unmuth
und Markus Pfister
Der Kornbühl mit der bekannten Salmendinger Kapelle ist ein markanter Zeugenberg der Westalb. Schon seit langer Zeit werden die geologischen Besonderheiten der Gegend um Salmendingen, Ringingen und Melchingen erforscht. Märzenbrunnen, Höhlen und Glassteine, Bohnerze und natürlich faszinierende Fossilien gibt es hier zu entdecken.
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung am 5. März 2015:
"Landschaft und Geologie rund um den Kornbühl"
Norbert Wannenmacher (Thanheim)
HAI LIGHT - eine Zeitreise durch die Entwicklungsgeschichte der Haie
Ausstellung im Werkforum: 16.07. - 31.10.2014
Privatsammlung René Kindlimann (Aathal/Schweiz)
Haie üben eine besondere Faszination auf den Menschen aus. Sie besitzen eine beeindruckend lange Geschichte und existieren schon seit rund 400 Millionen Jahren. Mit Ausnahme der Zähne, Schuppen und Flossenstacheln besteht das Skelett der Haie aus Knorpel. Funde von fossilen Hai-Skeletten gehören zu den großen Seltenheiten, da ihr Skelett nur unter besonders günstigen Bedingungen erhalten bleiben kann. Solche Bedingungen herrschten z.B. vor ca. 180 Millionen Jahren am Boden des Posidonienschiefer-Meeres.
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung am 16. Juli 2014:
"Eine kurze Zeitreise durch die Entwicklungsgeschichte der Haie"
Rene Kindlimann, Aathal, Schweiz
Variationen von Kalk
Ausstellung im Werkforum: 09.03. - 09.07.2014
Thorsten Ott und Norbert Wannenmacher
Kalkstein spielt eine sehr große Rolle als unverzichtbarer Rohstoff in unserer Region. Kalke bauen die Schwäbische Alb auf und formen unsere Landschaft. Durch Kalklösung entstehen Höhlen und gelöster Kalk wird in Form von Kalktuffen wieder abgeschieden. Die Ausstellung beschreibt die vielfältigen Erscheinungsformen von Kalk, erläutert den Kalkkreislauf und zeigt einzigartige Fossilien in kalkiger Erhaltung.
Erdöl - Fluch und Segen
Ausstellung im Werkforum: 07.03. - 28.04.2013
Eine Wanderausstellung der Universität Bonn
Es stinkt und schmiert, und ist der Lebensnerv unserer modernen Zivilisation. Tag für Tag verbraucht die moderne Industriegesellschaft 14 Milliarden Liter. Erdöl ist der Rohstoff des 20. Jahrhunderts und die wichtigste Energiequelle der modernen Welt. Wie kaum ein anderer Rohstoff hat Erdöl die Lebensbedingungen und den Erfahrungshorizont des Menschen verändert. Doch wie entsteht Erdöl? Wie wird es gefördert und verarbeitet? Was kostet Erdöl an der Quelle, wie viel bezahlt der Verbraucher und wer verdient am Rohstoff Erdöl? Was kann in Anbetracht versiegender Ölquellen und der enormen Umweltprobleme getan werden und wie gehen wir mit dem kostbaren Rohstoff Erdöl um? Wie groß sind unsere Reserven? Was tun angesichts versiegender Ölquellen?
Eröffnungsvortrag zur Ausstellung am 7. März 2013:
"Erdöl - Fluch und Segen"
Prof. Dr. Martin Langer (Universität Bonn)